Ausschreibung

Alle zwei Jahre werden Holzbaubetriebe, ArchitektInnen, planende BaumeisterInnen aber auch BauherrInnen und BauträgerInnen eingeladen, ihre Projekte im Rahmen des Steirischen Holzbaupreises einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren.

Zielsetzung

Mit dem Holzbaupreis sollen beispielhafte Lösungen des Holzbaus in der Steiermark gewürdigt und der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Dabei will der Holzbaupreis insbesondere solche Projekte auszeichnen, die neben der Architektur auch auf die Einordnung in die Umgebung sowie auf den verantwortungsvollen Umgang mit Menschen und Ressourcen im Sinne des umfassenden Konzeptes eines nachhaltigen Wirtschaftens in ökologischer, ökonomischer und sozialer Hinsicht Bedacht nehmen.

Einreicher

Der Auslobungsbereich umfasst das Bundesland Steiermark. Die eingereichten Unterlagen können sich daher nur auf solche Objekte beziehen, die in der Steiermark seit dem 1. Jänner 2006 von einem Holzbaubetrieb errichtet und fertiggestellt wurden. Teilnahmeberechtigt sind die ausführenden und planenden Holzbaubetriebe, BauherrInnen sowie ArchitektInnen und ZivilingenieurInnen für Hochbau bzw. Planungsbefugte gem. EWR-Architektenverordnung in der geltenden Fassung.
Gegenstand des Wettbewerbs
Wettbewerbsgegenstand sind Neu-, Um- und Erweiterungsbauten sowie sonstige Objekte, bei denen der Einsatz von Holz eine zentrale Bedeutung aufweist. Projekte können in folgenden Kategorien eingereicht werden:

  • Private Wohnbauten Neubauten / Zu- und Umbauten
  • Öffentliche, gewerbliche und landwirtschaftliche Bauten und mehrgeschossige Wohnbauten Neubauten / Zu- und Umbauten
  • Besser mit Holz gebaut
    Hier ist das ganze Spektrum möglicher Holzanwendungen zugelassen (kleine und große Bauwerke wie z.B. Carports, Gartenpavillons, Kinder-, Baumhäuser, Kunstobjekte …)

 

In jedem dieser drei Bereiche wird ein Holzbaupreis vergeben. Darüber hinaus werden folgende Holzbaupreise übergeben:

  • Holzbaupreis für handwerkliche Leistungen
  • Holzbaupreis für landwirtschaftliche Bauten
  • Holzbaupreis für innovative Holzanwendungen und Holzprodukte
  • Holzbaupreis des Publikums
  • Holzbaupreis für mehrgeschossige Wohnbauten

Teilnahmegebühr

Für jede Einreichung ist eine Teilnahmegebühr in Höhe von € 120,– (inkl. 20% Mehrwertsteuer) zu entrichten. Die Teilnahmegebühr ist vor der Einreichung auf das Konto Nr. 30 627, lautend auf proHolz Steiermark bei der Raiffeisen-Landesbank Steiermark, BLZ 38.000 mit dem Vermerk „Steirischer Holzbaupreis 2011“ zu überweisen. Der Einreichung ist eine Kopie des Einzahlungsbeleges anzuschließen.

Einreichung

Pro ausführendem Holzbauunternehmen dürfen pro Kategorie maximal 3 Projekte insgesamt jedoch maximal 6 Projekte eingereicht werden. Die Einreichung erfolgt mit dem vollständig auszufüllenden Einreichformular, welches unter der Adresse www.holzbaupreis-stmk.at zu finden ist. Zusätzlich zu diesen (verbindlich auszufüllenden) Angaben muss die unterschriebene Bestätigung der Einreichung per Post oder Fax eingesendet werden. Einreichungen, die den Teilnahmebedingungen nicht entsprechen bzw. unvollständig sind, werden von der Teilnahme an der Beurteilung ausgeschlossen. Die Einreichungen müssen bis 29. Mai 2011 24.00 Uhr eingelangt sein.

Die Fotos sollen Grundlage für eine Veröffentlichung sein und daher in ihrer Qualität dem abgebildeten Objekt nicht nachstehen. Die Teilnehmer verpflichten sich, professionelles Fotomaterial für Ausstellung, Dokumentation und Internetveröffentlichung honorarfrei zur Verfügung zu stellen und gegebenenfalls eigenverantwortlich die Copyrights zu klären und gegenüber den Auslobern nachzuweisen. Die Bilddaten sollten einen Mindeststandard von 300 dpi bezogen auf eine Endgröße von 18 x 24 cm haben und im Dateiformat *jpg abgespeichert sein.

Nicht teilnahmeberechtigt sind alle Mitglieder der Jury, deren PartnerInnen, angestellte oder freie MitarbeiterInnen sowie Verwandte, Ehegatten/innen und Lebensgefährten/innen.

Sonstige Wettbewerbsbedingungen

• Die Teilnehmer verpflichten sich zur Überlassung der Unterlagen zum Zwecke der Präsentation sowie zur Bereitstellung gegebenenfalls weiterer, zur Bewertung notwendiger Unterlagen

• Projektunterlagen können ohne gesonderte Zustimmung des Teilnehmers/der Teilnehmerin veröffentlicht werden (Presseaussendungen etc.)

• Der Jury ist auf vorherige Ankündigung Zugang zu den eingereichten Objekten zu gewähren.

Beurteilungskriterien

Die eingereichten Projekte werden von der Jury in ihrer Gesamtheit beurteilt, wobei nachfolgende Kriterien zur Anwendung kommen:

  • Qualität der architektonischen Gestaltung
  • Konstruktiver Holzschutz und Ausführungsqualität
  • Nachhaltigkeit
  • Einfügung in die Umgebung
  • Funktionalität und Nutzerwert
  • Innovationsgehalt
  • Ressourcenschonung (Errichtung, Betrieb, Rückbau)
  • Flexibilität/Anpassungsfähigkeit an Marktveränderungen
  • Regionale Wirkungen

Jury

Univ. Prof. Arch. Mag arch. Mag.art Irmgard Frank, Institut für Raumgestaltung, TU Graz

Prof. Techn.Rat Ing. Herbert Majcenovic, Sachverständiger für Holzbau

Univ.Prof. DI Dr. Gerhard Schickhofer, Institut für Holzbau, TU Graz

DI Johann Tatzl, Amt der Steiermärkischen Landesregierung, Abteilung 15

Die Juryentscheidungen sind endgültig und unterliegen nicht dem Rechtsweg.

Preisverleihung

Die öffentliche Präsentation der Siegerprojekte und die feierliche Überreichung der Preise durch den Landesrat und die Vertreter der Veranstalter erfolgt im Rahmen einer Festveranstaltung am Freitag, den 30. September 2011 in der Aula der Alten Universität Graz.
Bis zur Preisverleihung wird das detaillierte Juryergebnis nicht veröffentlicht. Alle mit der Durchführung des Holzbaupreises 2011, seiner Jurierung, der Vorbereitung der Publikation betrauten Personen sowohl der Auslober als auch der Jury oder Dritte sind zur Geheimhaltung aller darüber hinaus reichender Informationen bis zur Preisverleihung verpflichtet.